Urbane Landwirtschaft/ Essbare Stadt

Urbane Landwirtschaft/Essbare Stadt

Der Ausschuss Urbane Landwirtschaft/Essbare Stadt setzt sich für den Erhalt von Flächen im innerstädtischen und stadtnahen Raum ein – sowohl für professionelle Erzeuger:innen als auch für Gemeinschaftsgärten, sowie für neue, innovative Lösungen für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion in der Stadt.

Unter dem Leitspruch „Köln wird essbar – machst du mit?“ bearbeiten die Arbeitsgruppen des Ausschusses aktuell die unten aufgeführten Themen.

Zu den Repräsentantinnen des Ausschusses für den Ernährungsrat wurden Dorothea Hohengarten und Mildred Utku gewählt.

Die eigene Website der Essbaren Stadt Köln findet ihr hier:

Ziele des Ausschusses

Lobby-Arbeit

Um Einfluss auf die Stadtplanung zu nehmen, soll der Ernährungsrat in strategisch relevante Bürger:innenbeteiligungsprozesse eingebunden werden. Konkrete Anliegen dieser Arbeitsgruppe sind die Kommunikation der Vorteile urbaner Landwirtschaft für Stadtklima, Lebensqualität, Stadtbild und sozialen Zusammenhalt; sowie die Priorisierung konkreter Anliegen, wie beispielsweise die Förderung der Begrünung von Neubauten.

Selbstversorger-Modellviertel

In einer Laborsituation, möglicherweise in einem Neubaugebiet wie der Parkstadt Süd, soll beispielhaft an einer kleinräumigen Einheit gezeigt werden, wie ein autofreies, mit Solarenergie und essbaren Pflanzungen an und auf Gebäuden bestücktes Viertel funktioniert und seine Bewohner:innen mit einigen Grundnahrungsmitteln versorgt. Diese Arbeitsgruppe kooperiert mit Verein Kölner NeuLand e.V.

Landwirtschaftliche Flächen in Köln

Durch Ermittlung von Flächeneigentümer:innen, Lobbyarbeit bei Flächenvergabe und Unterstützung der innerstädtischen Kölner Landwirt:innen sollten alle Flächen, die aktuell landwirtschaftlich genutzt werden, erhalten und wenn möglich, geeignete Flächen für eine nachhaltige Form der Landwirtschaft umgebrochen werden können. Die solidarische Landwirtschaft kann dabei ein Zusammenschluss von (jungen) Städter:innen sein, die vorhandene Höfe, in denen kein Familienbetrieb mehr möglich ist, übernehmen oder Kleinbäuer:innen, die ihren Betrieb sonst aufgeben müssten, unterstützen. Andererseits sollen auch geeignete (nicht kontaminierte) Brachflächen mithilfe des Kataster- oder Liegenschaftsamts identifiziert und aktiv für Gemeinschaftsgärten freigegeben werden.

Kontakt

Ernährungsrat Köln